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EINE FRAGE DES GLAUBENS

Thomas Pakull,

Geschäftsführer und Gründer der Agentur WORAN WIR GLAUBEN GmbH im Interview.


 

Jeder kennt ihn, den berühmten Elevator Pitch, bei dem man in nur wenigen Minuten sein Gegenüber von sich überzeugen muss. Thomas Pakull gibt Antworten und verrät dabei vor allem, woran er glaubt.




Thomas, warum hast du eigentlich deine eigene Agentur gegründet?

Ich habe jahrelang als Geschäftsführer in großen Werbeagenturen gearbeitet. Dort wurde den Kunden unter Anderem immer erzählt, dass die Welt sich schneller dreht und dass man als Kunde darauf reagieren muss. Die Agenturen selbst haben aber noch wie vor 20 Jahren gearbeitet. Deshalb habe ich beschlossen selbst etwas aufzubauen. Etwas woran ich wirklich glaube.


 

Und woran glaubst du wirklich?

Erstmal glaube ich daran, dass Kommunikation keine Raketenwissenschaft ist und man auch nicht so tun muss, als ob sie eine wäre. Ich glaube, wenn die Welt schneller wird, muss man schneller zum Ergebnis kommen. Das bedeutet, man muss effizienter arbeiten. Man darf keine Zeit verlieren durch langatmige Arbeitsweisen oder durch künstlich in die Länge gezogene Prozesse. Es kommt auf die richtige Reihenfolge an. Wie heißt es so schön: erst die Hose dann die Schuhe.


 

Und woran glaubst du nicht?

Da gibt es viele Punkte, aber im Wesentlichen glaube ich nicht an übertrieben Eitelkeiten in unserem Job, sowohl intern, aber gerade auch im Umgang mit anderen Partnern. Überheblichkeit und Arroganz sind der Sand im Getriebe. Ich glaube nicht, dass jeder alles kann, deshalb ist es wichtig die Fähigkeiten von Mitarbeitern gut zu kennen um sie dementsprechend einzusetzen. Keinem helfen falsche Erwartungen an Mitarbeiter, die sie nicht erfüllen können. Das kostet unnötig Zeit und Geld und erzeugt auf allen Seiten Frust. Mitarbeiter sind das größte Kapital einer Firma und damit sollte man achtsam umgehen.


 

Wie setzt du das um?

Menschen, an die ich glaube, schenke ich Vertrauen und gebe ihnen Verantwortung. Ich versuche mich auf die Lebenssituationen von Mitarbeitern einzustellen und individuelle Lösungen mit ihnen gemeinsam zu erarbeiten. Z.B. werden Müttern in der Agentur- branche gerne viele Steine in den Weg gelegt. Dabei sind sie extrem stressresistent, strukturiert und effizient.


 

Man muss also Mutter sein, wenn man bei WWG arbeiten will?

Nein, natürlich nicht! (lacht)


 

Was ist für dich dann die wichtigste Eigenschaft?

Man muss zuhören können. Ich saß schon in so vielen Meetings die entweder keinen Inhalt hatten oder voll von Teilnehmern waren, die sich gerne reden hören. Zuhören ist nicht nur intern wichtig, sondern vor allem im Kontakt mit dem Kunden. Viele Agenturen präsentieren die Kunden in den Schlaf mit endlosen PowerPoint-Charts und

Analysen, selbstgemachten Statistiken und Wahrheiten. Sie reden und reden ohne zuzuhören. Doch nur wer zuhört, versteht den Kunden und den Mitarbeiter und weiß, was er braucht und will.


 

Ist das dein Geheimnis in deiner Zusammenarbeit mit Kunden?

Es gibt kein Geheimnis. Wir sind transparent, effizient und interdisziplinär. Wir arbeiten auf Augenhöhe sowohl bei kleinen als auch großen Projekten. Wir wollen Menschen bewegen – und Marken. Und daran arbeiten wir mit voller Leidenschaft, gemeinsam im Team. Und das macht auch noch richtig Spaß.




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